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Lerneinheit 7: Organisation, Team und Zusammenarbeit

Modul 7 · Sozialgeschichte von Gesundheit und Pflege

Organisation, Team und Zusammenarbeit

Dieses Modul weitet den Blick vom individuellen Handeln auf Team, Organisation und Systembedingungen.

Lernziele

  • zentrale Begriffe zu diesem Aspekt erklären
  • ausgewählte Forschungsergebnisse beschreiben
  • die Relevanz für Versorgung, Bildung, Management oder Gesundheitskommunikation einordnen
  • Handlungsmöglichkeiten für konkrete Situationen ableiten

Fachlicher Überblick

Im Modul "Organisation, Team und Zusammenarbeit" wird das Thema Sozialgeschichte von Gesundheit und Pflege aus einer fachlichen und praxisnahen Perspektive betrachtet. Die Artikelgrundlagen helfen, Forschungsergebnisse nicht isoliert zu lesen, sondern mit konkreten Fragen aus Versorgung, Bildung, Management und professioneller Verantwortung zu verbinden. Ausgangspunkt ist unter anderem die Beobachtung: Die Autorin Nina Grabe untersucht in ihrer Studie die stationäre Versorgung älterer Juden und "rassisch" verfolgter Christen in Westdeutschland von 1945 bis 1975.

Artikelgrundlage

Diese Beiträge bilden die fachliche Grundlage des Moduls.

Vorschau: Rezension: Ein freiwilliger Lebensabend im Land der Täter

Rezension: Ein freiwilliger Lebensabend im Land der Täter

Dr. Kolling, H. · 2024 / Ausgabe 1 · S. 54 bis 56

Die Autorin Nina Grabe untersucht in ihrer Studie die stationäre Versorgung älterer Juden und "rassisch" verfolgter Christen in Westdeutschland von 1945 bis 1975. Sie beschreibt die Bedingungen in den Altersheimen, die Gesundheitsversorgung, das Personal und das Zusammenleben der Bewohner. Die Rezensentin Dr. Hubert Kolling lobt die Studie Katharina Wolff hat an der LMU München Geschichte studiert und einen Master Artium abgeschlossen. Danach war sie von 2014 bis 2018 wissen…

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Vorschau: Agnes Karlls Verortung in der kaiserzeitlichen Frauenbewegung und die Folgen für ihr Berufsverständnis Eine kritische Literaturanalyse

Agnes Karlls Verortung in der kaiserzeitlichen Frauenbewegung und die Folgen für ihr Berufsverständnis Eine kritische Literaturanalyse

Dr. Scholz, I. · 2026 / Ausgabe 1 · S. 16 bis 23

Die Analyse von Agnes Karlls Rolle in der kaiserzeitlichen Frauenbewegung zeigt, wie stark ihr Berufsverständnis von dieser Bewegung geprägt war. Karll, die 1903 die „Berufsorganisation der Krankenpflegerinnen Deutschlands“ (B. O.) gründete, suchte aktiv den Anschluss an die Frauenbewegung, um ihre beruflichen Ziele zu verwirklichen. Ihre Vernetzung mit anderen Frauenrechtlerinnen und die Publikation in frauenbewegten Organen verdeutlichen ihre aktive Teilnahme. Die Forschun…

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Kernaussagen

Hauptaussage

Das Thema Sozialgeschichte von Gesundheit und Pflege wird als Zusammenspiel von wissenschaftlicher Evidenz, professionellem Urteil und organisatorischen Rahmenbedingungen sichtbar.

Praxisrelevanz

Die Artikel regen dazu an, Routinen zu prüfen, Entscheidungen zu begründen und fachliche Entwicklung in konkrete Handlungssituationen zu übersetzen.

Offene Fragen

Welche Voraussetzungen braucht Ihre Einrichtung, damit diese Erkenntnisse wirksam werden können? Welche Daten, Kompetenzen oder Abstimmungen fehlen noch?

Transfer

Nutzen Sie die Artikel nicht nur als Literatur, sondern als Gesprächsanlass für Team, Lehre, Qualitätsentwicklung oder Fallbesprechung.

Praxistransfer

Reflexionsimpuls: Wählen Sie eine Situation aus Ihrer Praxis, in der Sozialgeschichte von Gesundheit und Pflege sichtbar wird. Welche Entscheidung müsste fachlich begründet werden? Welche Erkenntnis aus den Artikeln hilft dabei?

Zum Weiterlesen in CareLit

Ergänzende Treffer aus CareLit. Für den vollständigen Zugriff kann ein CareLit-Zugang erforderlich sein.

Passende Rezensionen und Nachrichten

Rezensionen Geschichte der Gesundheitsberufe

Vom reformierten Krankenpflegeverein zur Spitex AG

Eine Rezension von Dr. Hubert Kolling: Vom reformierten Krankenpflegeverein zur Spitex AG TVZ, Theologischer Verlag Zürich, Zürich, 2025, Paperback, 299 Seiten, 52,00 €, ISBN: 978-3-290-18730-9

Merksätze

  • Forschung wird wirksam, wenn sie in konkrete Entscheidungen übersetzt wird.
  • Gute Versorgung verbindet Evidenz, Beziehung und Organisation.
  • Reflexion ist kein Zusatz, sondern Teil professioneller Verantwortung.
Dieses Modul weitet den Blick vom individuellen Handeln auf Team, Organisation und Systembedingungen.
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