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Kursinhalt

Lerneinheit 5: Interventionen und Handlungsmöglichkeiten

Modul 5 · Geschichte der Pflege

Interventionen und Handlungsmöglichkeiten

Dieses Modul fragt, was konkret getan werden kann und welche Voraussetzungen Interventionen in der Praxis benötigen.

Lernziele

  • zentrale Begriffe zu diesem Aspekt erklären
  • ausgewählte Forschungsergebnisse beschreiben
  • die Relevanz für Versorgung, Bildung, Management oder Gesundheitskommunikation einordnen
  • Handlungsmöglichkeiten für konkrete Situationen ableiten

Fachlicher Überblick

Im Modul "Interventionen und Handlungsmöglichkeiten" wird das Thema Geschichte der Pflege aus einer fachlichen und praxisnahen Perspektive betrachtet. Die Artikelgrundlagen helfen, Forschungsergebnisse nicht isoliert zu lesen, sondern mit konkreten Fragen aus Versorgung, Bildung, Management und professioneller Verantwortung zu verbinden. Ausgangspunkt ist unter anderem die Beobachtung: Die australische Studie von McAllister et al.

Artikelgrundlage

Diese Beiträge bilden die fachliche Grundlage des Moduls.

Vorschau: Der Wert der Geschichte in Bezug auf die Entwicklung kritischen Denkens von Lernenden in der Pflege — Pflegeedukation als Instrument zur Förderung der Entwicklung reflexiven Denkens

Der Wert der Geschichte in Bezug auf die Entwicklung kritischen Denkens von Lernenden in der Pflege — Pflegeedukation als Instrument zur Förderung der Entwicklung reflexiven Denkens

Karin Eder, MSc, BSc · 2018 / Ausgabe 5 · S. 1 bis 1

Die australische Studie von McAllister et al. untersucht die Integration der Pflegegeschichte in die Lehrpläne von Pflegeschulen und deren Einfluss auf kritisches Denken und berufliche Identität der Lernenden. Über einen Zeitraum von acht Monaten wurden 36 Universitäten befragt, um die Lehrinhalte und -methoden zu analysieren. Die Ergebnisse zeigen, dass der Geschichtsunterricht in der Pflegeausbildung oft unterrepräsentiert ist und variierende Inhalte aufweist. Trotz der An…

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Vorschau: Agnes Karll: Familienmensch, Freundin, Schwester, Krankenpflegerin, Versicherungsagentin, Funktionärin Wie der Mensch die Organisation formte

Agnes Karll: Familienmensch, Freundin, Schwester, Krankenpflegerin, Versicherungsagentin, Funktionärin Wie der Mensch die Organisation formte

Voge, E. · 2026 / Ausgabe 1 · S. 24 bis 29

Agnes Karll (1854-1927) gilt als eine zentrale Figur in der deutschen Krankenpflege und wurde durch die Biografie von Anna Sticker als „Reformerin“ bezeichnet. Diese Einschätzung wurde jedoch kritisiert, da Sticker einen lockeren Umgang mit den Quellen pflegte. Neu entdeckte Briefe von Karll, die von 1887 bis 1927 reichen, bieten nun tiefere Einblicke in ihre Persönlichkeit und ihren Einfluss auf die Berufsorganisation der Krankenpflegerinnen Deutschlands (B. O.). Karll war…

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Kernaussagen

Hauptaussage

Das Thema Geschichte der Pflege wird als Zusammenspiel von wissenschaftlicher Evidenz, professionellem Urteil und organisatorischen Rahmenbedingungen sichtbar.

Praxisrelevanz

Die Artikel regen dazu an, Routinen zu prüfen, Entscheidungen zu begründen und fachliche Entwicklung in konkrete Handlungssituationen zu übersetzen.

Offene Fragen

Welche Voraussetzungen braucht Ihre Einrichtung, damit diese Erkenntnisse wirksam werden können? Welche Daten, Kompetenzen oder Abstimmungen fehlen noch?

Transfer

Nutzen Sie die Artikel nicht nur als Literatur, sondern als Gesprächsanlass für Team, Lehre, Qualitätsentwicklung oder Fallbesprechung.

Praxistransfer

Reflexionsimpuls: Wählen Sie eine Situation aus Ihrer Praxis, in der Geschichte der Pflege sichtbar wird. Welche Entscheidung müsste fachlich begründet werden? Welche Erkenntnis aus den Artikeln hilft dabei?

Zum Weiterlesen in CareLit

Ergänzende Treffer aus CareLit. Für den vollständigen Zugriff kann ein CareLit-Zugang erforderlich sein.

Passende Rezensionen und Nachrichten

Merksätze

  • Forschung wird wirksam, wenn sie in konkrete Entscheidungen übersetzt wird.
  • Gute Versorgung verbindet Evidenz, Beziehung und Organisation.
  • Reflexion ist kein Zusatz, sondern Teil professioneller Verantwortung.
Dieses Modul fragt, was konkret getan werden kann und welche Voraussetzungen Interventionen in der Praxis benötigen.
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