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Lerneinheit 1: Grundlagen und Begriffe

Modul 1 · Frauen, Care-Arbeit und Geschlecht

Grundlagen und Begriffe

Dieses Modul ordnet das Thema begrifflich ein und klärt, welche Konzepte für Forschung und Praxis tragfähig sind.

Lernziele

  • zentrale Begriffe zu diesem Aspekt erklären
  • ausgewählte Forschungsergebnisse beschreiben
  • die Relevanz für Versorgung, Bildung, Management oder Gesundheitskommunikation einordnen
  • Handlungsmöglichkeiten für konkrete Situationen ableiten

Fachlicher Überblick

Im Modul "Grundlagen und Begriffe" wird das Thema Frauen, Care-Arbeit und Geschlecht aus einer fachlichen und praxisnahen Perspektive betrachtet. Die Artikelgrundlagen helfen, Forschungsergebnisse nicht isoliert zu lesen, sondern mit konkreten Fragen aus Versorgung, Bildung, Management und professioneller Verantwortung zu verbinden. Ausgangspunkt ist unter anderem die Beobachtung: Der Text von Christina Vanja behandelt die Rolle von Frauen in der Krankenpflege der Frühen Neuzeit, insbesondere als Amtsfrauen in Hospitälern.

Artikelgrundlage

Diese Beiträge bilden die fachliche Grundlage des Moduls.

Vorschau: Aufwärterinnen, Narrenmägde und Siechenmütter – Frauen in der Krankenpfl ege der Frühen Neuzeit

Aufwärterinnen, Narrenmägde und Siechenmütter – Frauen in der Krankenpfl ege der Frühen Neuzeit

Christina Vanja · 2015 / Ausgabe 12 · S. 1 bis 1

Der Text von Christina Vanja behandelt die Rolle von Frauen in der Krankenpflege der Frühen Neuzeit, insbesondere als Amtsfrauen in Hospitälern. Obwohl die Krankenpflege nicht als spezifisch weibliches Tätigkeitsfeld galt, waren Frauen in bedeutenden Positionen tätig, oft gemeinsam mit ihren Ehemännern. Sie verwalteten verschiedene Bereiche des Krankenhauses und waren für Ordnung, Sauberkeit und die Betreuung der Insassen verantwortlich. Die Professionalisierung führte dazu,…

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Vorschau: Die berufsmäßige Ausbildung der Krankenpflege, auch außerhalb der bestehenden kirchlichen Organisationen

Die berufsmäßige Ausbildung der Krankenpflege, auch außerhalb der bestehenden kirchlichen Organisationen

Hilmar Conrad · 2017 / Ausgabe 11 · S. 1 bis 1

Rudolf Virchow präsentierte am 6. November 1869 auf der Berliner Frauen-Vereins-Konferenz seine Vision zur berufsmäßigen Ausbildung der Krankenpflege, die er außerhalb kirchlicher Institutionen ansiedeln wollte. Seine Analyse, die auf der historischen und sozialen Situation der Pflege basierte, forderte eine Organisation der Pflege innerhalb der bürgerlichen Gesellschaft und die Aufhebung der Geschlechtertrennung in Pflegeberufen. Virchow plädierte für eine staatlich organis…

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Kernaussagen

Hauptaussage

Das Thema Frauen, Care-Arbeit und Geschlecht wird als Zusammenspiel von wissenschaftlicher Evidenz, professionellem Urteil und organisatorischen Rahmenbedingungen sichtbar.

Praxisrelevanz

Die Artikel regen dazu an, Routinen zu prüfen, Entscheidungen zu begründen und fachliche Entwicklung in konkrete Handlungssituationen zu übersetzen.

Offene Fragen

Welche Voraussetzungen braucht Ihre Einrichtung, damit diese Erkenntnisse wirksam werden können? Welche Daten, Kompetenzen oder Abstimmungen fehlen noch?

Transfer

Nutzen Sie die Artikel nicht nur als Literatur, sondern als Gesprächsanlass für Team, Lehre, Qualitätsentwicklung oder Fallbesprechung.

Praxistransfer

Reflexionsimpuls: Wählen Sie eine Situation aus Ihrer Praxis, in der Frauen, Care-Arbeit und Geschlecht sichtbar wird. Welche Entscheidung müsste fachlich begründet werden? Welche Erkenntnis aus den Artikeln hilft dabei?

Zum Weiterlesen in CareLit

Ergänzende Treffer aus CareLit. Für den vollständigen Zugriff kann ein CareLit-Zugang erforderlich sein.

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Merksätze

  • Forschung wird wirksam, wenn sie in konkrete Entscheidungen übersetzt wird.
  • Gute Versorgung verbindet Evidenz, Beziehung und Organisation.
  • Reflexion ist kein Zusatz, sondern Teil professioneller Verantwortung.
Dieses Modul ordnet das Thema begrifflich ein und klärt, welche Konzepte für Forschung und Praxis tragfähig sind.
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