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Lerneinheit 2: Aktueller Forschungsstand

Modul 2 · Frauen, Care-Arbeit und Geschlecht

Aktueller Forschungsstand

Dieses Modul zeigt, welche Forschungsergebnisse aktuell diskutiert werden und welche Fragen für Geschichte der Gesundheitsberufe und Praxis offen bleiben.

Lernziele

  • zentrale Begriffe zu diesem Aspekt erklären
  • ausgewählte Forschungsergebnisse beschreiben
  • die Relevanz für Versorgung, Bildung, Management oder Gesundheitskommunikation einordnen
  • Handlungsmöglichkeiten für konkrete Situationen ableiten

Fachlicher Überblick

Im Modul "Aktueller Forschungsstand" wird das Thema Frauen, Care-Arbeit und Geschlecht aus einer fachlichen und praxisnahen Perspektive betrachtet. Die Artikelgrundlagen helfen, Forschungsergebnisse nicht isoliert zu lesen, sondern mit konkreten Fragen aus Versorgung, Bildung, Management und professioneller Verantwortung zu verbinden. Ausgangspunkt ist unter anderem die Beobachtung: Die Analyse von Agnes Karlls Rolle in der kaiserzeitlichen Frauenbewegung zeigt, wie stark ihr Berufsverständnis von dieser Bewegung geprägt war.

Artikelgrundlage

Diese Beiträge bilden die fachliche Grundlage des Moduls.

Vorschau: Agnes Karlls Verortung in der kaiserzeitlichen Frauenbewegung und die Folgen für ihr Berufsverständnis Eine kritische Literaturanalyse

Agnes Karlls Verortung in der kaiserzeitlichen Frauenbewegung und die Folgen für ihr Berufsverständnis Eine kritische Literaturanalyse

Dr. Scholz, I. · 2026 / Ausgabe 1 · S. 16 bis 23

Die Analyse von Agnes Karlls Rolle in der kaiserzeitlichen Frauenbewegung zeigt, wie stark ihr Berufsverständnis von dieser Bewegung geprägt war. Karll, die 1903 die „Berufsorganisation der Krankenpflegerinnen Deutschlands“ (B. O.) gründete, suchte aktiv den Anschluss an die Frauenbewegung, um ihre beruflichen Ziele zu verwirklichen. Ihre Vernetzung mit anderen Frauenrechtlerinnen und die Publikation in frauenbewegten Organen verdeutlichen ihre aktive Teilnahme. Die Forschun…

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Vorschau: Selbstbestimmung als Bildungsziel. Andrea Windisch: Die Lehrsysteme Clementine von Wallmenichs (1849-1908)

Selbstbestimmung als Bildungsziel. Andrea Windisch: Die Lehrsysteme Clementine von Wallmenichs (1849-1908)

Andrea Windisch · 2020 / Ausgabe 5 · S. 1 bis 1

In dem wissenschaftlichen Beitrag geht es um das Lebenswerk von Clementine von Wallmenich (1849-1908), einer Rotkreuzoberin, die sich für die Selbstbestimmung von Pflegekräften einsetzte. Sie war eine Pionierin in der systematischen Ausbildung von Pflegerinnen und Oberinnen und veröffentlichte Lehrpläne, die unter dem Paradigma der Selbstbestimmung analysiert werden. Wallmenich Der Text beschreibt die Ausbildungs- und Lehrkonzepte von Clementine von Wallmenich für Krankensch…

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Kernaussagen

Hauptaussage

Das Thema Frauen, Care-Arbeit und Geschlecht wird als Zusammenspiel von wissenschaftlicher Evidenz, professionellem Urteil und organisatorischen Rahmenbedingungen sichtbar.

Praxisrelevanz

Die Artikel regen dazu an, Routinen zu prüfen, Entscheidungen zu begründen und fachliche Entwicklung in konkrete Handlungssituationen zu übersetzen.

Offene Fragen

Welche Voraussetzungen braucht Ihre Einrichtung, damit diese Erkenntnisse wirksam werden können? Welche Daten, Kompetenzen oder Abstimmungen fehlen noch?

Transfer

Nutzen Sie die Artikel nicht nur als Literatur, sondern als Gesprächsanlass für Team, Lehre, Qualitätsentwicklung oder Fallbesprechung.

Praxistransfer

Reflexionsimpuls: Wählen Sie eine Situation aus Ihrer Praxis, in der Frauen, Care-Arbeit und Geschlecht sichtbar wird. Welche Entscheidung müsste fachlich begründet werden? Welche Erkenntnis aus den Artikeln hilft dabei?

Zum Weiterlesen in CareLit

Ergänzende Treffer aus CareLit. Für den vollständigen Zugriff kann ein CareLit-Zugang erforderlich sein.

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Christoph Schwamm: Männliche Pflegekräfte in Deutschland ca. 1900 – 1980 Medizin, Gesellschaft und Geschichte – Beiheft 79, Franz SteinerVerlag, Stuttgart 2021, kartoniert, 160 Seiten, 38,00 €, ISBN 978-3-515-12790-5

Merksätze

  • Forschung wird wirksam, wenn sie in konkrete Entscheidungen übersetzt wird.
  • Gute Versorgung verbindet Evidenz, Beziehung und Organisation.
  • Reflexion ist kein Zusatz, sondern Teil professioneller Verantwortung.
Dieses Modul zeigt, welche Forschungsergebnisse aktuell diskutiert werden und welche Fragen für Geschichte der Gesundheitsberufe und Praxis offen bleiben.
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