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Lerneinheit 10: Praxistransfer und Abschluss

Modul 10 · Frauen, Care-Arbeit und Geschlecht

Praxistransfer und Abschluss

Dieses Modul bündelt zentrale Einsichten und unterstützt den Transfer in konkrete berufliche Handlungssituationen.

Lernziele

  • zentrale Begriffe zu diesem Aspekt erklären
  • ausgewählte Forschungsergebnisse beschreiben
  • die Relevanz für Versorgung, Bildung, Management oder Gesundheitskommunikation einordnen
  • Handlungsmöglichkeiten für konkrete Situationen ableiten

Fachlicher Überblick

Im Modul "Praxistransfer und Abschluss" wird das Thema Frauen, Care-Arbeit und Geschlecht aus einer fachlichen und praxisnahen Perspektive betrachtet. Die Artikelgrundlagen helfen, Forschungsergebnisse nicht isoliert zu lesen, sondern mit konkreten Fragen aus Versorgung, Bildung, Management und professioneller Verantwortung zu verbinden. Ausgangspunkt ist unter anderem die Beobachtung: Die Altenpflege hat sich historisch von einer armen- und siechenpflegerischen Tätigkeit zu einem professionellen Beruf entwickelt, der jedoch durch den Übergang zur Generalistik und die damit einhergehende Spezialisierungsmöglichkeit bedroht ist.

Artikelgrundlage

Diese Beiträge bilden die fachliche Grundlage des Moduls.

Vorschau: Altenpflege: Eine Profession im Widerspruch zwischen wachsenden Versorgungsanforderungen und veränderten Berufsentwicklungsrealitäten

Altenpflege: Eine Profession im Widerspruch zwischen wachsenden Versorgungsanforderungen und veränderten Berufsentwicklungsrealitäten

Johannes Steinle, Anita Rölle, Prof. Dr. Maik H.-J. Winter · 2020 / Ausgabe 5 · S. 1 bis 1

Die Altenpflege hat sich historisch von einer armen- und siechenpflegerischen Tätigkeit zu einem professionellen Beruf entwickelt, der jedoch durch den Übergang zur Generalistik und die damit einhergehende Spezialisierungsmöglichkeit bedroht ist. Die steigenden Versorgungsbedürfnisse im Bereich der Altenpflege stehen im Widerspruch zur Deprofessionalisierungstendenz. Die Reform In dem Text wird die Umsetzung und Zuständigkeit im Bereich der Pflege diskutiert, insbesondere im…

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Vorschau: Agnes Karll: Familienmensch, Freundin, Schwester, Krankenpflegerin, Versicherungsagentin, Funktionärin Wie der Mensch die Organisation formte

Agnes Karll: Familienmensch, Freundin, Schwester, Krankenpflegerin, Versicherungsagentin, Funktionärin Wie der Mensch die Organisation formte

Voge, E. · 2026 / Ausgabe 1 · S. 24 bis 29

Agnes Karll (1854-1927) gilt als eine zentrale Figur in der deutschen Krankenpflege und wurde durch die Biografie von Anna Sticker als „Reformerin“ bezeichnet. Diese Einschätzung wurde jedoch kritisiert, da Sticker einen lockeren Umgang mit den Quellen pflegte. Neu entdeckte Briefe von Karll, die von 1887 bis 1927 reichen, bieten nun tiefere Einblicke in ihre Persönlichkeit und ihren Einfluss auf die Berufsorganisation der Krankenpflegerinnen Deutschlands (B. O.). Karll war…

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Kernaussagen

Hauptaussage

Das Thema Frauen, Care-Arbeit und Geschlecht wird als Zusammenspiel von wissenschaftlicher Evidenz, professionellem Urteil und organisatorischen Rahmenbedingungen sichtbar.

Praxisrelevanz

Die Artikel regen dazu an, Routinen zu prüfen, Entscheidungen zu begründen und fachliche Entwicklung in konkrete Handlungssituationen zu übersetzen.

Offene Fragen

Welche Voraussetzungen braucht Ihre Einrichtung, damit diese Erkenntnisse wirksam werden können? Welche Daten, Kompetenzen oder Abstimmungen fehlen noch?

Transfer

Nutzen Sie die Artikel nicht nur als Literatur, sondern als Gesprächsanlass für Team, Lehre, Qualitätsentwicklung oder Fallbesprechung.

Praxistransfer

Reflexionsimpuls: Wählen Sie eine Situation aus Ihrer Praxis, in der Frauen, Care-Arbeit und Geschlecht sichtbar wird. Welche Entscheidung müsste fachlich begründet werden? Welche Erkenntnis aus den Artikeln hilft dabei?

Zum Weiterlesen in CareLit

Ergänzende Treffer aus CareLit. Für den vollständigen Zugriff kann ein CareLit-Zugang erforderlich sein.

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Merksätze

  • Forschung wird wirksam, wenn sie in konkrete Entscheidungen übersetzt wird.
  • Gute Versorgung verbindet Evidenz, Beziehung und Organisation.
  • Reflexion ist kein Zusatz, sondern Teil professioneller Verantwortung.
Dieses Modul bündelt zentrale Einsichten und unterstützt den Transfer in konkrete berufliche Handlungssituationen.
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